Press release
European Plant Science Organization
(
Embargoed until
June 24, 2004, 12:00 Noon
Die europäische Technologienplattform
“Pflanzen für die Zukunft“ für die Bereiche Pflanzengenomik und Biotechnologie
eröffnet heute eine neue Epoche für die Pflanzenbiotechnologie in Europa.
Diese langfristige Vision für das
Jahr 2025 ist von Führungsvertretern aus Forschung (zum Beispiel
“Unsere Gesellschaft sieht enormen
Herausforderungen für die kommenden Jahrzehnte entgegen. Es wird eine vermehrte
Nachfrage nach gesunden und vielfältigen Nahrungsmitteln von hoher Qualität
geben. Das Nachfrage nach Tierfutter wird wachsen. Die landwirtschaftliche
Produktion muss umweltfreundlicher werden: gleiche Produktivität bei geringerem
Resourceneinsatz, wie Wasser, Pestizide, Düngemittel, Energie. Die Forderung
nach wirtschaftlicher Nachhaltigkeit wird die Entwicklung neuartiger
Biomaterialien, Bioenergien und erneuerbaren Resourcen notwending machen. Die
Landwirtschaft wird auch mit den Folgen klimatischer Veränderungen, wie Dürre
und Ausbreitung von Krankheiten in neuen europäischen Gebieten und darüber
hinaus, rechnen müssen. Es ist auch unumgänglich, dass wir den
Entwicklungsländern ermöglichen, Selbstversorgung und höhere
Konkurrenzfähigkeit zu erreichen. Europa muss zusammen mit Nordamerika dazu
beitragen, der wachsenden globalen Nachfrage nach Nahrungsmitteln gerecht zu
werden” erklärt Marc Zabeau, Vorsitzender der
Diese immensen Herausforderungen
können durch entsprechende Prioritätensetzung in der Grundlagen- und
angewandten Forschung bewältigt werden. Die Prioritäten müssen auf die
Bedürfnisse der europäischen Gesellschaft, der Landwirtschaft und den
Nahrungsmittelindustrien zugeschnitten sein. Die Fachkenntnisse und die
Kompetenzen der europäischen Pflanzenwissenschaftler sollen effektiv genutzt
werden, um fundiertes Wissen in der
Pflanzenbiologie zu schaffen. Zusammen werden Kompetenzen und
Prioritäten entscheidend dazu beitragen können, verbesserte Qualität der
Ernährung, nachhaltige Produktion, friedliche Koexistenz und erhöhte Erträge
sowie ökologische Stabilität zu ermöglichen. Es werden neue Partnerschaften
zwischen Öffentlichkeit und Privatwirtschaft geschaffen werden müssen, um
verbesserte Produkte zu entwickeln und sie auf den Markt zu bringen.
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Wilhelm Gruissem Zurich-Basel Plant Science Centre Tel. +41 1 632 0857 wilhelm.gruissem http://www.pb.ethz.ch |
Diana Soldo Zurich-Basel Plant
Science Center Tel. +41 1 632 23 33 |
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